26. September 2026
Die Glasfaser-Dose sollte eigentlich im Dezember zu mir kommen, wurde aber schon letzte Woche von Mc Glasfaser gesetzt. Den Leitungsweg zeitnah im Haus vorbereitet zu haben, genau richtig. Ich schmunzle über den breiten Kabelkanal vom Elektriker. In den Kanal passt Glasfaserkabel locker Xmal. Naja, fertig ist fertig. Hat mich vielleicht Nerven gekostet, mit und ohne Lageplan herausfordernd. Sich nicht vom Vertrieb einlullen lassen und einige Nächte für die Entscheidung drüber zu pennen, korrekt. Was an Horror-Geschichten rund um den Glasfaserausbau im Netz zu lesen, kann ich nicht bestätigen. Mit glasfaserplus und Mc Glasfaser super genial gelaufen. So schnell zum Glasfaser-Anschluss in nicht mal vier Monaten. Und es wäre wahrscheinlich noch schneller gegangen, wenn ich mich schneller entschieden hätte…

Aloha Glasfaser-DoseKein Eigenlob oder so
, aber weil von mir perfekt durchdacht, gab es beim Glasfaser-Dose installieren keine Überraschungen. Der Inhouse Leitungsweg ist gut 12m, bis zu 20m ist bei Verlegung an den Wunschort inklusive. Vorausgesetzt, der Service „Wunschort“ wird angeboten. Die Glasfaser wurde an dem Anschlusstag in den Hausanschluss eingeblasen. Der junge Servicetechniker sprach natürlich polnisch, was sonst. Was später kam älterer Servicetechniker dazu. Beim Verlegen in den Kabelkanal wurde das Glasfaserkabel automatisch von der Rolle ausgerollert. Servicetechniker trotzdem Kanal geöffnet, um das Glasfaserkabel final zu verlegen. Glasfaserkabel so breit wie das Glasfaser-Anschlusskabel von der 5690, siehe „Aloha Glasfaser-Dose“ Foto. Die Glasfaser-Dose mit offiziellem T Logo und aufgeklebter Home-ID plus Glasfaser-ID (QR-Code). Die Installation dauerte eine Stunde und war vorher beim Terminaussuchen auch so eingeplant.
Nach Installation dauerte es etwa 20 Minuten, bis die „Glasfaser-Anschluss einrichten“ E-Mail kam. Um sich mit dem Glasfasernetz zu verbinden, muss die 5690 erst im Netz mit Modem-ID und Glasfaser-ID registriert werden. Die Telekom empfiehlt die Einrichtung über Smartphone mit (mobiler) Datenverbindung. Das klappte nur teils. Die 5690 ist zwar seit über einer Woche mit dem Glasfasernetz verbunden, geht aber nicht Online? Gucke ich bei der Telekom, Auftrag noch offen. Sobald Einrichtung abgeschlossen, sollte E-Mail oder SMS kommen, kam bisher nicht. Keine Ahnung, was jetzt wieder? Die Telekom lagerte Ausbau an extern aus, ihre einzige Aufgabe: Bestellten Tarif einrichten. Zudem wurde mir eine Tabelle zugespielt, die die Telekom als einzigen Provider im glasfaserplus Netz ausweist? Ich weiß nicht wie valide die Informationen, gibt kein Impressum. Bin gespannt wie es weitergeht.

2,50Gbit/s down :), Respekt
Kategorie Festnetz, Internet, news | 0 Kommentare »
11. August 2026
Nachdem die Telekom mehrfach die Preise für den Telefonanschluss nach oben anpasste, kündigte sie den Call Plus (Standard) in unserer Praxis jetzt. Zum Dezember ist Schluss. IP-basiert sind die Telefonanschlüsse heute alle, das Merkmal „Standard“ steht für, dass ein Telefon direkt an die TAE-Dose angeschlossen werden kann. Auch wenn „Festnetz“ Telefonie überschaubar, Anschluss unter Ortstelefonnummer ist eigentlich wichtig. Da können die Patienten auf den Anrufbeantworter sprechen oder uns einfach so erreichen. Und ja, manchmal wird noch gefaxt, ist im Gesundheitswesen eben so. Bitte keinen blöden Spruch deswegen. Deutschlands digitale Infrastruktur ist wie sie ist. E-Mail ist wegen Datenschutz keine Alternative.

Die Telekom schreibt in der Kündigung, dass der Tarif eingestellt wird und sie fristgerecht kündigen. Sie dürften den Vertrag ohne Einverständnis nicht ändern. Versteht niemand, wenn Tarif doch eingestellt wird? Denn was die Telekom nicht schreibt: Sie bauen ihre aktive Technik zurück. Das hat zur Folge, dass das Telefon nicht mehr ohne Umwege an die TAE-Dose gestöpselt werden kann. Bisher erfolgte die Umwandlung der Telefonie in der Vermittlungsstelle über eine sog. POTS-Karte (Plain Old Telephony Service). Und das wurde bei All-IP Umstellung auch vollmundig versprochen: Für Single-Play Anschlüsse würde sich mit IP nichts ändern. Versprechen ja nicht lange gehalten. Wer künftig im „Festnetz“ telefonieren will, muss an die TAE-Dose zusätzlich einen Router stöpseln. Für den Strom zahlst du. An den Router wird wie bei Internettarifen dann das Telefon angeschlossen. Und genau auf so einen Internettarif „MagentaZuhause“ läuft es hinaus, nur Telefonanschluss Tarife bieten die Telekom nicht mehr an. Und auch sonst nichts. Es wird in dem Kündigungsschreiben nur an eine 0800-Nummer oder Telekom-Shop zur Tarifbuchung verwiesen. Die neue Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten ist meiner Meinung netter Nebeneffekt.
Ich werde die Telefonnummer zum Dezember zu easybell mitnehmen und an die Smartphone-Mailbox weiterleiten lassen. So können uns Patienten telefonisch unter bekannter Ortstelefonnummer weiterhin erreichen. Die sonstige Bürokratie wird ins Home Office ausgelagert. Anrufbeantworter und Fax werden in der Praxis vermisst werden. Aber um uns geht es nicht. Denn wenn ich in den Bewertungsportalen und deren Community lese, die Telekom bereinigt scheinbar ihr Tarifportfolio. Denen ist es egal, ob betagte Menschen noch telefonieren können und erreichbar sind. Das sind dann so Geschichten wie „die haben meinem 91-Jährigen Papa gekündigt. Seitdem ist er nicht mehr erreichbar.“ Muss nur der Router beim Papa aus welchen Gründen immer aussteigen und nichts geht mehr. Interessiert die Telekom nicht
. Herr Höttges spricht viel lieber von mehr Monetisierung wie golem berichtet. Deswegen wollen die angeblich künftig auch weniger Glasfaser verlegen.
Kategorie Festnetz | 0 Kommentare »
10. August 2026

Lange war Edeka smart Geburtstagsbonus meistgelesen. Das änderte sich erst in den letzten Tagen, da ist Post durch meinen payzy Test abgelöst worden. Was nicht heißt, dass es keinen Nachschlag gibt. Ein Jahr geht schnell vorbei und oh welche Überraschung, die Tage war wieder Geburtstag. Was hat sich in über einem Jahr getan? Seitdem spielte Edeka smart einige App Updates aus. Der Geburtstagsbonus ist wieder in der App in der Kategorie „News“ gelistet. Er steht 14 Tage ab Geburtstag zum Abruf zur Verfügung. Was genau als Bonus geschenkt wird, ist inzwischen personalisiert. Dort heißt es: „Nachdem Sie Ihren Geburtstagsbonus hier in der App abgeholt haben, erhalten sie alle weiteren Informationen zur Einlösung per SMS von uns.“ Überraschung, die SMS kam auf die Karte nie. Das Einzige was passierte, dass eine sog. 50MB DayFlat für 1,49€ gebucht wurde. Ich wandte mich per Mail an den Edeka smart Support.
Für Support Anfragen wird jetzt zur Verifizierung PUK1 oder das selbstfestgelegte Hotline-Kennwort verlangt. Wenn du schon paar Tage bei Edeka smart sein solltest, entspricht das Hotline-Kennwort der durch dich festgelegten PIN. Gewöhnlich ist der Geburtstagsbonus noch immer ein 5€ Bonusguthaben oder 10GB Pass. Neu dazugekommen wäre ein Edeka Artikel ähnlich dem monatlichen App-Bonus. In meinem grundgebührenfreien talk (gibt es Geburtstagsbonus doch noch) gab es auch 2026 den 10GB Pass. Während ich im letzten Jahr über Voucher noch bestimmen konnte, wann ich den Pass einlöse, wurde er diesmal sofort aktiviert. Die 1,49€ für die DayFlat wurden erstattet.
Mit aktiviertem Pass prüfte ich sofort, ob mehr Telekom Mobilfunk Netz verfügbar? Dem ist nicht so, noch Lowband only. Im Lowband ist physikalisch wenig Geschwindigkeit drin. Das macht nichts, denn mit der Einführung der 5G Tarife deckelte Edeka smart die Geschwindigkeit auf bis zu 100Mbit/s. Nur in meinem talk und kombi S tariflich noch bis zu 300Mbit/s down drin. Die beiden Tarife verzichten auf 5G Netz. Und tun Edeka smart im 4G (LTE) Netz nicht weh, denn es ist in den Tarifen kaum Datenvolumen zum Verballern drin. Unabhängig vom Lowband only Netz legte die Telekom scheinbar nach: Die Latenzzeit ist gemäß Fritte dramatisch von 64ms auf 15ms gesunken. Weniger Latenz hatte ich im Mobilfunk nie. Die andere Möglichkeit wäre, dass die Telekom bei uns viele Karten verloren hätte (kann ich mir nicht vorstellen). Bei weniger Auslastung gibt es auch bessere Latenz. Werde ich nicht rausbekommen und ist am Ende egal.
Kategorie Mobilfunk | 0 Kommentare »
5. August 2026
Nach der überraschenden Glasfaser-Ankündigung trudelten weitere Briefe ein. Etwa der Landkreis informierte über den Ausbau – fernab vom Telekom Marketing. Ging ich anfangs von aus, dass die Telekom in Kooperation ausbauen würde, dem ist nicht so. Der Kölner Netzbetreiber glasfaserplus baut aus und ist eigenständig. Die gewannen bei uns die Ausschreibung. EU, Bund und Land fördern mit gut 51 Millionen Euro. Und trotzdem hängt die Telekom mit drin: glasfaserplus ist ein Joint Venture von ihr und IFM Investors. Auf der im Brief verlinkten glasfaserplus Webseite wird mit „kostenlosen Hausanschluss“ geworben. So Sinn macht der eigentlich keinen. Denn bei dem fehlt die erforderliche Glasfaser-Dose, an die wird dein Modem oder Router gestöpselt. Die Dose gibt es „kostenlos“ nur mit Glasfaser-Tarif Buchung. Es wird mit Open-Access geworben, buchbar sind bei uns im Moment nur Telekom Glasfaser-Tarife.

Aloha Hausanschluss
Screenshot: cinesg.deIch pennte einige Nächte drüber, um mich am Ende doch für die Glasfaser zu entscheiden. Der Erschließungsaufwand im Einfamilienhaus ist einfach irgendwie abschreckend, für alles bist du verantwortlich. Musst planen ggf. Lagepläne zu rate ziehen. glasfaserplus ist bei uns im Baucontainer vor Ort, vor Bestellung beraten lassen mit Grundstück Begehung. Von alleine passiert das nicht, du musst dahin! Tueste einfach bestellen, wird der Hausanschluss per Standard dahin gesetzt, wo schon der Telefonanschluss. Von der Begehung über den Glasfaser-Auftrag bis zum sog. Hausstich dauerte es keine Woche. Als ob die nur auf mich gewartet hätten
: Aloha Hausanschluss! In den wird später die Glasfaser geblasen und der Anschluss an den Netzverteiler erfolgen. Damit ist der erste von einigen Schritten erfolgt. Hausanschluss samt Leerrohren sog. Speedpipes auf dem Grundstück sind Fiber vorbereitet.
Vom Hausanschluss, der gewöhnlich im Keller oder Untergeschoss platziert ist, geht es in einem der nächsten Schritte weiter zur Glasfaser-Dose. Die wird hier voraussichtlich im Dezember gesetzt werden. Bis dahin ist der Leitungsweg vorzubereiten. Wird nichts vorbereitet, wird die Glasfaser-Dose neben dem Hausanschluss gesetzt. Der Leitungsweg kann je nach Gebäudeart bis zu 20m sein. Die Verlegung an den Wunschort wird zudem nicht überall angeboten. Vorher am Besten beim ausbauenden Netzbetreiber informieren. Ich lasse Leitungsweg fachgerecht vorbereiten. Im Klartext Wand-/Deckendurchbrüche einschließlich verlegen von Leerrohr bzw. Kabelkanälen. Und ja: Es ist genauso aufwendig wie von mir vermutet. Das wird dir vom Vertrieb natürlich nicht erzählt. Mal abgesehen von, wenn du zur Miete wohnst, könnteste ohne Vermietenden und/oder Hausverwaltung sowieso nicht machen wie willst du. Selbst die Telekom darf sich jetzt um einen Rückbau kümmern. Glasfaser Fortsetzung folgt.
Kategorie Festnetz, Internet, news | 0 Kommentare »
31. Mai 2026

Staunte ich, in der T-Map kurzfristig „Glasfaserausbau geplant“. In Kooperation mit glasfaserplus baut die Telekom bei uns das Glasfasernetz. glasfaserplus scheint so eine von der Telekom ausgelagerte GmbH, die sich für den Ausbau verantwortlich zeigt. Wenige Tage später landete ein „An die Bewohner der Haushalte“ Schreiben zum Glasfaserausbau im Briefkasten. In dem stimmte nicht mal Adressfeld, egal. Glasfaser Marketing verantwortet Telekom Partner aus Geilenkirchen. Neben dem Anschreiben lagen zwei allgemeine Infoflyer von Heko Büroservice GmbH & Co. KG bei. Darin heißt es „T Glasfaser Schnell. Stabil. Zukunftssicher.“ Geworben wird mit dem Erlass der Hausanschlussgebühr kostenlos statt 999,95€. Natürlich nicht ohne den Hinweis „Die Anbindung von Glasfaser an Ihr Zuhause erfolgt nicht automatisch. Sie müssen aktiv werden!“ In dem zweiten Flyer steht das Interessante: Wie die Erschließung erfolgt. Hausanschluss über die sog. „Erdrakete“ nur der erste Schritt. Den eigentlichen Leitungsweg für Glasfaser im Haus(halt) vorzubereiten, ist deine Aufgabe. Tueste nichts vorbereiten, wird Standard verlegt. Denn vom Hausanschluss geht es zur Glasfaser-Dose, die wird im zweiten Schritt gesetzt. Je nachdem wo, musste mit der Glasfaser also durch die Bude, um sie dahin zu bringen, wo dein Router. Wenn du das alles nicht kannst oder willst, Pech. Denn wie dem Flyer auch zu entnehmen, Glasfasernetz kommt so oder so. Kannste dich eben jetzt kostenlos anbinden lassen. „kostenlos“ ist relativ zu sehen, denn die zusätzlichen Kosten für Erschließung und Hardware trägst du.
Glasfasernetz ist nach Telefonnetz (ISDN) das zweite Telekom Netz, an das wir angeschlossen werden. Damals wurden meine Ellis vollumfänglich an den Kosten beteiligt. Vielleicht auch ein Grund, warum ich bis zum Rausschmiss an Universal vormals ISDN festhielt. Wenn du für zahlen musstest anderen Bezug zu, als wenn immer alles für umme erschlossen wird. Auch wenn ISDN als echtes Festnetz inzwischen abgeschaltet und heute Anschlüsse IP-basiert, VDSL Anschlüsse werden noch genau über dieses Telefonnetz realisiert. Ich weiß nicht, wann die Telekom abschaltet, aber die werden bestimmt nicht dauerhaft zwei Netze betreiben. Ich nutze kein festen Internetanschluss mehr, weil Vodafones Mobilfunk so schnell. Ich mir eine 6850 5G gekauft, die ist seit Oktober 2022 unterbrechungsfrei im Einsatz.

Glasfaser Fan-Deals
Screenshot: cinesg.deIch scheue den Aufwand für die Erschließung mit Glasfaser, bei überschaubarem Nutzen. Hand aufs Herz: Telekom nicht gerade Schnapperpreise. In deren Tarifen zahlste für eine Telefonie-Flat, die in Zeiten von Allnet-Flat niemand braucht. Geht nicht drum, alles geschenkt zu bekommen. Aber was die für Preise, Wahnsinn. Für ein bisschen Internet. Vor allem bringen sie zur WM sog. „Glasfaser Fan-Deals“ Angebote, die am Ende nicht buchbar. Wird bzw. wurde in meinem Kundencenter mit 6 Monate günstiger 9,95€ dann Listenpreis gemäß Tarif geworben. Zusätzlich Online-Vorteil 100€, Cashback und Erlass des Bereitstellungsentgeltes 69,95€. Wenigste Tage später waren es schon nur noch 3 Monate günstiger 9,95€. Aber nicht mal das stimmt. Nach „Verfügbarkeit prüfen“ 3 Monate günstiger 19,95€ dann Listenpreis gemäß Tarif, kein Cashback, kein Erlass Bereitstellungsentgelt. Herr Höttges tat das Übrige „Gehen Sie doch woanders hin“. Bin ich doch längst, bei soviel Überheblichkeit. Und werde ich wahrscheinlich bleiben. Die Telekom interessiert sich nicht für Kunden und da mache ich das Peering Fass nicht auf. Ob Peering bei denen wirklich so schlimm, weiß ich nicht. Aber nach Netzmeinungen klingt es absolut dramatisch.
Kategorie Festnetz, Internet | 0 Kommentare »