2. April 2025
Um es gleich vorweg zu nehmen. Für die Telekom bin ich nicht irgendwer 0815 sondern seit vielen Jahren versuchen die mich an den Konzern zu binden. Ich machte es denen nicht besonders schwer, denn mit bisschen Helfersyndrom war es mir immer eine Freude, mein Wissen mit den Kunden pro bono in deren Communities zu teilen. So verliehen sie mir relativ schnell Community Badges wie „Community Guide“ oder „VIP“. Ich die irgendwann teils freiwillig zurückgegeben. Denn einmal aufgestiegen, wirste da von anderen Kunden richtig angefeindet. Hass und Hetze sind im Umgangston in deren Communities völlig normal geworden. Muss ich nicht haben.
Bei der Telekom ist bekanntlich immer alles komplizierter. Ich kenne im persönlichen Umfeld niemanden, der nicht eine Telekom Leidensgeschichte zu erzählen hätte. Bei denen kann schon eine einfache Änderung bei Optionen eine wochenlange Herausforderung werden. Wer schnell genervt, für den ist das nichts. Und bei den Preisen, die die aufrufen, muss man sich das auch nicht geben. Aber was ich jetzt mit congstar erlebt, übertrifft alles.

Schon seit 2022 ist bei uns kein VDSL mehr gebucht. Dachte ich mir, kann ich ja mal mein Glück probieren. Und gucken, ob was vorwärts ging. Natürlich nicht. Immer noch lahm VDSL100 und ein Mobilfunk Netz, auweia. Wohlgemerkt, im eigenen Telekom Marketingsprech „Deutschlands beste Netz“. So, so. Wenn das das Beste, willste eigentlich nicht wissen wie das Schlechteste ist. Ich gucke kein an, Hallo 1&1
.
Das congstar VDSL-Angebot hat mir trotzdem gefallen: Ein flex VDSL100 für schmale 31,50€ mtl. ohne Vertragsbindung oder Bereitstellungsgebühr. Außerdem eine 7530 AX zum Einmalkaufpreis von 99€ ohne Versandspesen. Payback wollte für den Vertragsabschluss zusätzlich noch 9.000 Punkte springen lassen. Da musste ich nicht lange rechnen. Guter Deal, schon nach einem Monat könnte ich aussteigen und günstig eine 7530 AX abgegrast. Das ist denen anscheinend irgendwie auch aufgegangen. Ließen sie mich mit „Dein Auftrag kann nicht ausgeführt werden“ abblitzen. Warum und wieso, bleibt deren Geheimnis. Begründet haben die nichts. Erwartete ich nicht, Vertragsfreiheit. Erlebte ich so in 20 Jahre Internet noch nie! Drum mein Fazit: Schockierend, einfach für mich ein Kundenservice aus der Hölle. Nicht mehr aber auch nicht weniger.
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21. Juli 2024
Wie berichtet, wollte ich das Thema öffentliche IP für den GigaMobil nochmal angehen. Trotz aller Bemühungen an deren 12 12 Hotline, „es ginge nicht“. Ich gebe auf, ist mir zu stressig. Allerdings sehe ich bei dieser Art von Kundenservice nicht unbedingt eine Verlängerung 2025. Vielleicht lass ich weiterlaufen, vielleicht auch nicht. Aber wenn, dann nur weil Vodafones Netz bei uns schnell. Bisschen lässt sich ersatzweise was über Portfreigaben drehen, aber so richtig schön ist nicht. Und wie ist das eigentlich bei o2 und Telekom?
Bei o2 kostete mich die öffentliche IP einmalig 49,99€ Bereitstellung und wurde zeitnah für meinen Grow eingerichtet. Ich bedankte mich mit einer Vertragsverlängerung. Ist bei o2 nicht besonders schwer gewesen, denn das Verlängerungsangebot unschlagbar: Die wandelten für meine Treue den befristeten Hardware Benefit einfach in Lifetime Rabatt um. Dauerhaft den Grow für 9,49€ – da brauchte ich nicht lange überlegen. Die einfachste Verlängerung, die ich jemals in meinem Mobilfunk Leben hatte
. Deren Netz aber lahmer wie das von Vodafone. Dafür ist mit der öffentlichen IP Einiges mehr möglich.
Die Telekom liegt netztechnisch bei uns mit o2 gleich auf, preislich natürlich nicht
. Und eine öffentliche IP gibt es für Privatkunden auch nicht. Aber: Wer über den uralt APN internet.t-d1.de einsteigt, bekommt noch eine öffentliche IP aus deren Nummernpool. Fliegst du beim Zocken raus, dann liegt es trotzdem am APN. Denn garantiert ist bei dem nichts. Magenta behält sich schon Jahre vor, den final endlich abzuschalten. Kein Wunder, D1 ist schon paar Tage her. Offiziell sind nur noch die APN internet.telekom und internet.v6.telekom unterstützt.
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16. Dezember 2023
Im Februar 2024 endet die Mindestvertragslaufzeit meines GigaCubes für Zuhause. Und, was gibt es zur Vertragsverlängerung? Mmm, genau wie bei MagentaZuhause nichts! Ganz im Gegenteil, da heißt es noch einen Monat vor Kündigungsfristende zu Anfang Januar 2024 „Du kannst Deinen Tarif noch nicht wechseln.“ Warum denn auch wechseln, es würde schon genügen, wenn ich Cube Tarif vergünstigt verlängern könnte. Naja, was soll’s. So geil sind die 125GB für knapp 38€ mtl. nun auch wieder nicht. Auf die „Festnetz“ Telefonie entfallen durchschnittlich 2€ mtl. zusätzlich bei easybell, so unbedeutend ist das schon geworden. Im Bestand ist außerdem für mobil Allnet Flat M mit GB+, 13€ mtl. bei congstar.
Also überlegte ich mir schon im November zu Vodafones Black Week Angeboten, warum Verträge nicht zusammenfassen? Ich schloss den GigaMobil L für 10€ mtl. mehr ab, auch wenn ich so drei Monate doppelt zahlen muss. In den ersten 24 Monaten also 48€ ab 25. Monat 60€ mtl. Im Vertrag enthalten sind zwei Multicards, Eine für den Router Zuhause, die Andere fürs Smartphone. Netter Nebeneffekt: Jetzt mit Unbegrenztem Datenvolumen. Deswegen musste Vertrag auch im Black Week Aktionszeitraum aktiv werden. Flat Datenvolumen spendiert Vodafone sonst nur als GigaKombi Vorteil. Da nützt der bloß wenig, wenn du schon Flat-Internet Zuhause als DSL oder Cable Anschluss extra zahlst. Fürs Festnetz und die Telefonie-Dienstleistung bleibt weiter easybell am Start. Die mobile Nummer wechselt Anfang Januar von congstar zu Vodafone. Dann gehe ich auch noch mal das Thema mit der öffentlichen IP an. Denn für Zuhause ist die eigentlich nötig, fehlte schon dem Cube Vertrag. Mal sehen, ob da noch was geht. Bleiben tut mein Vertrag bei o2. Den Grow behalte ich als Redundanz. Denn ich traue dem Braten nicht, wenn die 1&1 Karten ab Sommer 2024 ins Vodafone Netz wechseln. Da reden wir nicht von wertvollen Karten sondern von hunderten Karten, die 1&1 großzügig zum DSL-Vertag beispielweise gratis ausgab und noch immer ausgibt. Nur für den Fall, dass das Vodafone Netz dann in die Knie gehen sollte: tröpfel, tröpfel.
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12. August 2023

In den vergangenen Monaten drehten die Provider für die Breitbandanschlüsse an der Preisschraube. Ob beispielhaft Telekom, 1&1 oder Vodafone, völlig egal. Entweder wurden die Preise für Neukunden angezogen oder gleich für Neu- und Bestandskunden. Daher überraschte es umso mehr, wenn Telekom-Chef Höttges beim Vorstellen der Quartalszahlen letzten Donnerstag verkündete, die Preise nicht erhöhen zu wollen. Das ist doch schon längst passiert. Als ich noch meinen MagentaZuhause L hatte, kostete der 39,95€. Schaue ich heute fernab der Neukundenpreise werden dafür 47,95€ fällig. Und da ist nichts weiter drin, außer bisschen Internet wohlgemerkt. Und eine sinnlos Festnetz-Flat, die in Zeiten von Allnet-Flats beim Smartphone Tarif vermutlich kaum wer braucht. Sonst weder Hardware, Fernsehen noch irgendwas. Zudem beklagte Herr Höttges die Regulierung in Deutschland und Europa. Sollte sich das nicht ändern, mag er Chancen noch stärker im Ausland nutzen. Meint bei ihm wohl das Abenteuer T-Mobile US. Drohte sogar indirekt, die Investitionen bei uns zugunsten den USA umzulagern. Da können Kunden nur staunen, zumal wir Alle über den Bund noch ein ansehnliches Aktienpaket an der Deutsche Telekom halten.

Auch bei 1&1 ging es rauf, aber nicht so dramatisch. Es wurden eher Neukunden Aktionen zurückgefahren und der Preis monatlich um 5€ erhöht. Das vergleichbare DSL 100 ohne Optionen schlägt mit 44,99€ zu buche. Als flex Variante hat 1&1 den Preis bei 39,99€ sogar unverändert belassen. Und das finde ich beachtlich, denn immerhin bauen die nebenher ihr erstes eigenes 5G Netz. Die neuere Kooperation mit Vodafone sorgt für Dampf im Mobilfunk Markt. Spätestens im Oktober 2024 will 1&1 alle seine Kunden ins eigene Netz hieven. Da wo dann noch kein eigenes Netz verfügbar, übernimmt Vodafone. Im sog. National Roaming nutzen die 1&1 Karten dann das LTE (4G) und 5G Netz von Vodafone. Die Partnerschaft mit o2 endet. Zu wann genau, steht noch nicht fest. Wer bisher eine 1&1 Karte im o2 Netz nutzt, wird zu gegebener Zeit ins Vodafone Netz migriert werden.

Bleibt nun Vodafone. Deren Preise gingen wie bei 1&1 durchschnittlich um 5€ rauf. Wer das nicht akzeptierte, konnte seinen VDSL/Cable Anschluss mit einer Frist von drei Monaten außerordentlich kündigen. Das rief den Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) auf den Plan. Denn die sind der Meinung, so geht das nicht! Wer den CableMax für dauerhaft 39,99€ versprach, kann nicht einfach mit Preiserhöhung um die Ecke kommen. Insbesondere dann nicht, wenn sich der Vertrag noch in der Mindestvertragslaufzeit befindet. Ich sehe das ähnlich, aber ich bin kein Jurist. Und auch der vzbv ist sich nicht mehr so sicher, bäckt im Moment kleinere Brötchen. In einem Prüfverfahren erkunden die erst jetzt, ob eine Sammelklage überhaupt Erfolg verspricht. Es ist je nach Ergebnis frühestens im Oktober mit einer Sammelklage zu rechnen.
Dabei geht völlig unter, das neben den Preiserhöhungen die Provider längst an anderer Stelle ihre Interessen durchsetzen wollen. Die Bundesnetzagentur prüft aktuell, ob beim Glasfaseranschluss wieder der sog. Routerzwang durchs Hintertürchen eingeführt wird. Sollte die Netzagentur den Argumenten der Netzbetreiber folgen, müssten Kunden wieder Providerrouter mieten. Dann wäre nichts mehr mit einmal den Router nach Wahl kaufen, fertig.
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12. Dezember 2022

Ich war viele Jahre bei congstar, bis ich privat schon im September zu o2 wechselte. Die feierten ihren 20. Geburtstag und legten dafür Aktionstarif Grow auf. Ich nahm noch ein Telefon dazu, Modell egal. Reich ich sowieso weiter oder gebe es in Ankauf. Weiß noch nicht. Da ich mit Tarif auch Smartphone kaufte, gab es von o2 einen „Hardware Benefit“ Rabatt auf den Tarif. Ergibt schön gerechnet die ersten 24 Monate 9,49€ mtl. Danach steigt der Preis auf 29,99€. Naja, aber eben nicht nur der Preis sondern jährlich das Datenvolumen um 10GB. Gestartet wird der Grow bei 40GB.
Das zusätzliche mobile Datenvolumen wird von mir auch sehr benötigt. Seit meinem Wechsel Zuhause zu Vodafone ist Datenvolumen auf 125GB begrenzt. Zugegeben: GigaCube als Ersatz für MagentaZuhause besorgt, hatte ich nicht wirklich eine Ahnung, wie viel oder wenig 125GB sind. Da ich seit Interneteinstieg Boxen von AVM nutze, den Cube als Router verkauft und die Fritz!Box 6850 5G geholt. Pack ich Vodafones Karte da rein, sehe ich, das sie bisher die Einzigen mit 5G Netz sind, Geschwindigkeit: ↓ 368,5 ↑ 165,3 Mbit/s. Geschwindigkeitsdeckel ist wohl durch den Tarif begrenzt. Ein Upgrade von 125GB für Zuhause will mir Vodafone deswegen nicht verkaufen, ich lese in MeinVodafone nur „Du kannst Deinen Tarif noch nicht wechseln.“ Was mich zurück zu o2 bringt. Die haben wie die Telekom bei uns nur 4G (LTE) Netz. So in echt nachgemessen, geht es bei denen nicht über 10Mbit/s hinaus. Da ist also noch Luft nach oben. Ich gebe o2 jetzt die zwei Jahre Zeit, ihr Netz mal aufzuhübschen. Passiert bis 2024 wenig bzw. nichts, müsste ich überlegen, ob ich weiterlaufen lasse.
Im Grow selber sind bis zu drei Multicards mit Daten- und Telefoniefunktion inklusive. Zwei SIM-Karten werden als Multicards nach Tarifbestellung direkt geliefert. Die können auf Wunsch auch durch eSIM-Profile ersetzt werden. Ich würde mir das allerdings gut überlegen. Einmal ersetzt, werden die SIMs deaktiviert nicht reaktivierbar. Ein Zurückwechseln von eSIM auf klassische SIM lässt sich o2 dann mit 29,99€ je Karte bezahlen. Ich behielt lieber beide Karten und für mein Pixel 5 die dritte inklusive Multicard als eSIM gebucht. Ist Cube Volumen leer, kommt einfach eine der Grow Karten in die Fritte, fertig. Karten haben Connect-Funktion, heißt die 40GB werden auf allen Karten geteilt. Außerdem lassen sich noch bis zu sieben weitere Datenkarten ohne Telefonie buchen.

Der zweite Netzwechsel erfolgte mit der öffentlichen 0174 von o2 Loop zu MagentaMobil Prepaid S. Ich brauch einfach nicht zwei Karten im Telefónica Netz. Beide Netze schenken sich bei uns nichts. Die Telekom auch eher langsamer unterwegs, die werben in ihrer Netzkarte 4G/LTE (bis zu 75Mbit/s). Jetzt direkt bei Magenta können die aber auch nicht die Netzqualität auf congstar abschieben. Es ist wie es ist. Ich warte dann mal, was noch so passiert. Bin zu denen gewechselt, weil sie im Dezember ankündigten 100GB bei „Magenta Moments“ schenken zu wollen. Das passierte nach Wechsel nicht automatisch, musste ich mir im „Frag Magenta“ Chat nachbuchen lassen. Fürs Nummernmitbringen spendierte die Telekom 24,95€ Wechselbonus. Alles in allem bin ich trotzdem mit den Wechseln zufrieden. Die Magenta Karte steckt jetzt im Kartenslot vom Pixel. Quasi beide Netze als Pocket bei Bedarf in der Hosentasche.
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